
Doch so schwer ist es gar nicht!
Feingold hat einen Feingehalt von eigentlich 1000/000 Teilen. Da es jedoch technisch so gut wie unmöglich ist dieses 100 %-ige Gold herzustellen, gilt Gold ab dem Feingehalt von 999,99 Teilen als Feingold. Ist Schmuck mit einem 750-er Stempel versehen, handelt es sich um 750 Teile Gold und 250 Teile Legierungszusatz. Also man hat ein Schmuckstück mit 75% Feingold in den Händen. Der Rest ist je nach Farbe Silber, Kupfer, Palladium, eventuell auch Nickel. Bei einem Feingehalt von 333/000 könnte man eigentlich von goldhaltigem Silber sprechen. Ich bietet diese Legierung wegen des geringen Feingehaltes auch nicht an.
Der Stempel 950 wird bei Platin und Palladium verwendet, wobei hier noch ein Pt (für Platin) oder Pd (für Palladium) zusätzlich gestempelt wird.
Gold ist natürlich gelb. Das weiß jeder. Doch warum gibt es Farbgold?
Also Rosé-, Rot- oder Weißgold. Bei diesen Legierungen wird, je nach Farbwunsch, mehr Kupfer (Rosé, Rot) oder Palladium (Weißgold) hinzulegiert. Und dies in dem entsprechenden Anteil des zu erzielenden Feingehalts.
Silber gibts bei mir mit dem Feingehalt von 925/000. Dieses wird auch üblicherweise bei Schmuck verwendet.